Spieleveteranen

Boris

Boris Schneider-Johne: Geboren am 5. Juli 1966, hat mit seinem Vater 1975 Pong am Automaten gespielt und 1978 die ersten Programme auf einem PET 2001 geschrieben.

Seinen Einstieg in die Branche hatte er Juli 1984 mit der Veröffentlichung von “Hypra Load“, einem Schnell-Lader für den Commdore 64, den er gemeinsam mit Karsten Schramm entwickelte. Darauf folgte das regelmäßige Schreiben von Artikeln und eine Anstellung beim Markt & Technik Verlag in Haar bei München. In seinem ersten Journalistenleben arbeitete Boris als Redakteur und später Chefredakteur (gemeinsam mit Heinrich Lenhardt) für die Zeitschriften “64′er”, “Happy Computer” und “Power Play“.

In den späten 80er Jahren wurde Boris zum Pionier der “Spiele-Übersetzungen”. Angefangen mit einer auf deutsch “gehackten” Version von “Murder on the Mississippi” von Activision übersetzte er insbesondere alle Lucasarts-Adventurespiele von “Maniac Mansion” bis “Indiana Jones and the Fate of Atlantis”.

Im November 1992 startete das Comeback als Spiele-Journalist mit der Veröffentlichung von PC Player beim DMV-Verlag, wieder gemeinsam mit Heinrich Lenhardt. PC Player etablierte sich schnell als führende Zeitschrift im deutschen Spiele-Markt.

Ende 1996, mit dem Hintergedanken "mal was ernsthaftes" zu machen, wechselte Boris zu Microsoft und machte dort Marktforschung unter anderem für Encarta und Microsoft Office. Leider holte ihn die Vergangenheit mit der Planung der Videospielkonsole "Xbox" wieder ein; von 2000 bis 2010 arbeitete er in wechselnden Rollen im Xbox-Team in Deutschland. Januar 2011 hat er einen neuen Versuch gestartet, der Spieleindustrie zu entfliehen, indem er ins Marketing-Team für Windows gewechselt ist.