Spieleveteranen
22Jun/13Off

#51: Die wirklich große E3 Sonderfolge

MP3-Download (60 MByte)

Eine Woche nach der Spielemesse E3 ziehen die Spieleveteranen Resümee: Anatol und Jörg waren live vor Ort, Boris, Heinrich und Winnie geben aus der Ferne ihren Senf dazu. Natürlich geht es um neue Konsolen, DRM und die Frage: Braucht die Welt noch einen Shooter? Nie waren sich die Veteranen so uneinig wie heute - bis auf die Tatsache, dass bei so vielen kontroversen Messe-Themen keine Zeit für's Blättern in alten Heften und Retro-Geschichten bleibt. Na gut, die aktuellen Spieletipps gibt es auch.

Jörg's "Klatschvergleich" findet man hier:

http://www.dailymotion.com/video/x10zgrm_die-e3-im-uberblick_videogames&start=825#.UcRuGJ3wCCr

 

Posted by Boris

Filed under: Podcast Comments Off
Comments (98) Trackbacks (0)
  1. Bei so einer langer Durstsrecke, verlangt es ja förmlich nach einem Podcast mit Überlänge:P

  2. Ich bin zwar nicht sehr konstruktiv, aber, wann erscheint Podcast #52? Habe meinen Urlaub fast hinter mir und #1 – #51 schon zum 2ten Male angehört (#41 3x), brauche wieder neuen input …
    Jungs, ihr seid die besten!

    • Danke, aber noch ist nichts aufgenommen und dank nahender Gamescom ist die Terminabsprache nicht ganz easy.

    • 2x angehört??? Einige Lieblingsfolgen (also meine TOP5) höre ich locker über die Monate und mittlerweile Jahre immer mal wieder gerne. Eben mal wieder die Donots-Folge gehört beim “Küche und Wohnzimmer aufräumen”.
      Da komme ich bei einigen Folgen (obwohl historisch mal schon sehr interessante Standpunkte zu 3D-TV etc.) locker auf 6-10x gehört…
      Fast wie früher mit den “drei Fragezeichen”…. 🙂
      Also.. Wann kommt “Die fünf Spieleveteranen und die lachende GamesCom”?

  3. Der PC-Vergleich hinkt meiner Ansicht trotzdem.
    Man mag heute sicher einen PC kaufen können, der besser ist, als die kommenden Konsolen. Ausgereizt wird das vermutlich von so gut wie keinem Spiel. Die Spiele sind (von Ausnahmen abgesehen) etwas besseres PS3/360-Niveau, und ja, sie sind auf PC skalierbar und können besser aussehen.
    In zwei, drei Jahren werden sich PS4 und Xbox One als Lead-Plattform durchgesetzt haben und der PC bekommt (im Gegensatz zu heute) eine Menge Spiele, die 8 GB RAM und entsprechende Grafikkarten voraussetzen. Der heute einzigartige PC ist längst “Standard”.
    In vielleicht fünf Jahren wird der dann (!) aktuelle (gängige) PC vermutlich 32 GB RAM haben und wieder Dutzendfache Grafikleistung. Die Spiele werden dann mit Augenmerk auf solche Leistung programmiert und der alte PC von 2013 kriegt entweder erbarmungsloses Geruckel oder muss sich eben mit einem Bruchteil der Auflösung/Details zufriedengeben. Die heute neuen Konsolen sind dann zwar auch gealtert, aber sie werden ausgereizt.
    Wer 1996 einen extrem PC der 5000 DM-Klasse mit Grafikkarte (MMX 200 MHz, Voodo) gekauft hat, konnte bessere Technik erleben als auf der Playstation. 1998 bekam er Playstation-Spiele 1:1 und im Jahr 2000 konnte er noch div. “Solitaire Collections” spielen aber nicht mehr am “Mainstream-Spielemarkt” teilhaben, weil sein vier Jahre alter PC völlig veraltet war und inzwischen Pentium III/Athlon und Geforce den Ton angaben. Auf der Playstation hingegen erschienen auch 2000 noch hunderte Spiele, es kam sogar teilweise erst die richtige Creme De La Creme.
    Auf dem PC wird einfach immer eine jeweils eine Zeit lang gängige Kombination von Technik “genutzt”, von “ausreizen” kann überhaupt nicht die Rede sein. Wenn in zwei Jahren eine andere Grafikkartengeneration da ist, dann wird die “genutzt” (und nicht ausgereizt). Ganz zu schweigen davon, dass ein Windows PC so viel “Crap” mit drin hat, die Speichervergleiche (“na und, bau ich halt 24 GB RAM ein”) hinken in vielen Fällen. Ein Oblivion oder Fallout3 lief auf einer 256 MB RAM Playstation3, auf ähnlich ausgestatteten PCs konnte man damals schon nur noch Minesweeper spielen. 🙂

  4. @Boris

    1.) aktueller Spiele-PC=
    AMD OctaCore: 180€
    Board: 100€
    8 GB RAM: 60€
    Tower und Netzteil: 100€
    1 TB HDD: 50€
    Grafik: 150€
    —> rund 650€ + OS. Damit spielt man alles in VollHD auf Ultra Details. Die Zeiten sind lange vorbei in denen man vierstellig für ne GameMachine zahlen musste.

    2.) Mein PC steht im Wohnzimmer und hängt am 47Zoll – TV (und 22Zoll Monitor, Wireless Mouse + MS Arc Tastatur und Xbox360 Controller). 5m – HDMI – Kabel kostet fast nichts auf Amazon.

    3.) Deine Ausführungen zur Xbox waren sehr interessant. Danke dafür. Schade, dass MS es nicht besser heraus gearbeitet hat. Das PSN nun Geld für Multiplayer kostet haben viele Seiten verschwiegen.

  5. Jhaaa!
    Bin auch auf Entzug!

    Außerdem hör ich den Podcast immer in der Badewanne
    und… *schnupper* ‘s wär echt mal wieder nötig!

    • Oh da hat’s dich ja noch vergleichsweise glimpflich getroffen, bei mir ruft seit Wochen mein Chef an und fragt, wann ich denn mal wieder zur Arbeit käme…

  6. Moin!
    Macht Ihr eigentlich eine “offizielle” Sommerpause oder ist Nr.52 aktuell bereits in Planung/Entwicklung/Aufnahme/Schnitt?

    Ansonsten uns allen hier schönen Sonnen- und/oder Urlaubstage!

    • Ja langsam wirds mal wieder Zeit. 🙂 Es sei denn, es wird fleißig an der Power Play und so gearbeitet. 😉

  7. Ich hoffe darüber im nächsten Podcast dann zu hören:
    http://www.engadget.com/2013/07/03/double-fine-kickstarter-debacle/

    • Wo ist das Problem?

      Wenn man mehr das 7-fache Budget hat, aber das Team nicht mit unbekannten
      Kräften aufblähen will, dann dauert die Entwicklung halt 7 Mal länger.
      Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.
      Das ist mir lieber, als dass sie den Großteil des Budgets zwischen Luxus und Dekadenz zweckentfremden und die fertige Version womöglich schon zwei
      Tage nach Ende der Kickstarter-Phase zum Download freigeben.

      Aber was ist eigentlich aus dem transparenten Entwicklungsprozess geworden, war da nicht so was in die Richtung von Double Fine versprochen?

      Was ich viel schlimmer finde sind diese Geschichten mit dem Co-Publishing. Erst das angeblich komplette Budget bei Kickstarter raussaugen und dann doch noch irgendwelche Deals mit Publishern, die der Gewinnsteigerung dienen.
      Wenn ich ein Spiel über Kickstarter komplett finanziert habe, dann möchte ich es bei Steam für 3-5 Euro sehen, nicht für 20 Euro …
      Und in die Richtung geht hier die Sache mit dem Early Access bei Steam …

  8. Also mir ist das ganze Konsolengejammer Wurst und Piep-Egal. Von mir aus kann M$ oder S0ny die Konsole nur auf dem Mond laufen lassen und dort spielbar schalten. Gäbe bestimmt auch dann noch genügend Deppen, die dorthin nen Flug buchen würden. Aber eine Kernaussage teile ich mit Herrn Locker: Herr Schneider-Johne “muss wieder zurück in die Branche”. Das ist für mich der wichtigste Punkt aus diesem Podcast. Ferner ist ein derartiges PR-Desaster für M$ mal echt lustig als Dritter anzusehen. Dient als Beispiel wie Management-Fehler Jobs vernichten können, dqs ist das tragische daran.

  9. Ach ja Boris, bei XBOX ist ne Stelle frei wie Du ja weißt. Dann sehe ich doch noch Hoffnung für die ONE. Bitte bewerben. Ernsthaft.

  10. Hab noch ne Kleinigkeit vergessen – ein Fazit: Diese Sendung (schön altmodisches Wort, oder? :D) war besonders gut! Vielen Dank – weiter so! 🙂

    Grüße aus dem sonnigen Hamburg

    Lutz

  11. Wegen großen Erfolges der Präsentation der Xbox One hat Don Mattrick nun eine neue Stelle gefunden oder so ähnlich 😉

    Fande die Folge sehr gelungen und freue mich wahnsinnig auf die PS4 und die ganzen neuen Spiele!

  12. 1. Der grösste Lacher des Podcasts war Jörg’s Rasenmäherstory, die mir so richtig aus der Seele sprach. Dass man mit Job und Kindern einfach ab und zu keine andere Möglichkeit hat, als am Sonntag rasen zu mähen oder Flaschen zum Container zu bringen, kann die Gartenzwergidylle-Fraktion leider nicht verstehen. Dass das Gebrüll “Gleich hol’ ich die Polizei” selbst gegen sämtliche Ruheverordnungen verstösst, sehen unser lieben Mitbewohner nicht ein. Das Wort “Toleranz” ist in Deutschland diesbezüglich sowieso nur ein Wörterbucheintrag. Aber ich schweife ab.

    2. Der zweite Lacher war Boris’ Einwurf: “Scurvy ist das englische Wort für Skorbut.” Das konnte nur von Boris als altem Monkey Island Übersetzungsveteran kommen. 🙂

    • Interessant wie Sachverhalte verdreht werden: Wer sich gegen (nicht zufällig Sonntags verbotenes) Rasenmähen laut beschwert (ja soll man gegen den Lärm anflüstern? Wie wäre es Sonntags noch mit den unsäglichen Laubbläsern?;->) ist also der Störenfried. Dabei wird umgekehrt ein Schuh draus: Wer seine Gartenzwerg-Idylle in Gefahr sieht, nur weil er am Sonntag keinen perfekten englischen Rasen vorfindet, der hat sonst keine Probleme 😉

      Ich empfehle wie gesagt in solchen Fällen ein Load “Hover Bovver”,8 um sich diesbezüglich abzureagieren 😀

      Apropos Lärm (diekurvebackontopickrieg) – ich hatte noch vergessen zu erwähnen, dass die PS3 (Second Generation) im Gegensatz zur Xbox360 flüsterleise ist. Auch da kann Zoony nicht alles falsch gemacht haben.

      Und nein, ich bin kein Sony Fanboy. Sobald Microsoft z.B. eine “must have” Rennsimulation rausbringt (inkl komplett frei belegbarem Gamepad), die auf einer flüsterleisen Konsole läuft, kaufe ich mir sofort was von Winzigweich. Verprochen *g*

      Keine gute Idee von Sony ist IMO, dass man bei der PS4 fürs Onlinespielen jetzt auch blechen soll. Könnte für mich ein Grund sein, was Rennsims angeht dann komplett beim PC zu bleiben, und da für lau gegen Kumpels zu fahren, bzw. mir die PS4 nicht zu holen…

      • 1. a) Nur weil ich mich nicht an Vorschriften halte, gibt das meinen Nachbarn noch lange nicht das Recht sich auch nicht daran zu halten. 🙂

        b) Rumschreien ist meistens nicht dazu geeignet, eine Situation zu deeskalieren.

        c) Ich habe nicht behauptet, dass ICH einen perfekten englischen Rasen brauche. Diejenigen, die jederzeit auf einen Buzzcut-Rasen bestehen, sind dieselben Leute, die Sonntags auf ihre Ruhe bestehen.

        2. Na ja, wenn sich jemand aufregt, dann schicke ich halt Sonntag meine Kinder zum Spielen raus. Dass Kindergeräusche kein Lärm sind, ist ja zum Glück mittlerweile gerichtlich festgestellt worden.

        3. Auch wenn ich eigentlich gar nicht rasen mähen will, danke für den Hover Bovver Tip. (auch die Kurve wieder on topic krieg…)

        4. Nachdem die aktuelle Konsolengeneration jetzt langsam auf Wegwerfpreisniveau angekommen ist, bei dem ich es auch ertragen kann, wenn nach einem Jahr per Firmware-Update sämtliche Funktionalitäten abgeschaltet werden, habe ich mir eine PS3 Super Slim gekauft.

        Meine Vorbehalte werden bis jetzt voll bestätigt:
        – Beim Einschalten kann ich JEDES Mal ein paar Sekunden die Epilepsiewarnung anglotzen.
        – Ob ich den Anschluss an einen 2004’er LCD Monitor per DVI, der eigentlich 720p verträgt, hinbekomme, steht noch in den Sternen. Bisher funktioniert nur die PAL Auflösung.
        – Die Last of Us – Videos ruckeln.
        – Bei jedem Spiel muss erst Mal eine neue Firmware installiert werden.
        – Beim Umschalten zwischen Video/HDMI Ausgängen wird die Audioausgabe mit umgeschaltet, aber nicht beim zurückschalten.

        Fazit: die Spielekonsolen sind von der Benutzerunfreundlichkeit nicht mehr weit von einem PC entfernt. Als Wohnzimmergerät für Frau/Kinder ist es, jedenfalls im Vergleich zu einer PS2, ungeeignet.

        Und dann muss ich meiner Frau noch erklären, dass sie beim Kindergeburtstag keine gekauften Blu-Rays im Hintergrund laufen lassen darf, während der Geburtstag gefilmt wird, weil sonst der Cinavia (TM) Kopierschutz auf der PS3 bei der Wiedergabe die Soundausgabe unterdrückt.

        Da ist ein kleiner PC im Wohnzimmer als Media-Station eine ernstzunehmende Alternative. Da muss ich zwar auch installieren, updaten und konfigurieren, habe dafür aber mehr Freiheiten.

        5. Ich fand die Sendung übrigens auch sehr gut. 🙂

  13. Das Unverständnis der Herren im Podcast bzgl. der Vita-PS4-Funktionalität kann ich nicht nachvollziehen.

    Für mich hat “Remote Play” dazu geführt, dass ich mir nach der ersten Ankündigung eine Vita geholt und eine PS4 vorbestellt habe. Ich spiele lieber auf dem Sofa mit einem “Futzeldisplay” während die Freundin Filme und Serien schaut, als dass ich mich in meinem “Kinderzimmer” verkrieche um Spiele zu zocken.

    Möglicherweise ist das ein Generationsproblem. Für mich ist es ein Systemseller.

    Euer Podcast ist super und hebt die Spielberichterstattung auf ein neues (Meta-)Niveau.

    • Wenn Dir Mr. Tingle nichts sagt ist das offenbar kein Generations”problem”.

      • Ne leider sagt mir das nichts (Jahrgang 85). Habe mich auch während des Podcasts gefragt. Kannst du mich bitte aufklären?

        • Vor knapp einem Jahrzehnt gab es die Kopplung von Gamecube mit GB Advance, so dass zusätzliche Inhalte auf dem Gameboy-Screen gezeigt wurden. Bei Zelda-Wind Waker kam damit Mr. Tingle (ein Feenmännchen im Gender-Limbo) auf den extra-Screen, mit zusätzlichen Features, man hatte man eine Karte etc. War aber nicht der Brüller damals.

  14. Bei all der (berechtigten) Kritik an MS zur XBOX One im Vergleich zur PS4, sollte man allerdings nicht vergessen, dass Sony auch nicht immer kundenfreundlich ist. Das harscheste Beispiel ist das gnadenlose Abschalten der Linux-Kompatibilität bei der PS3.
    Fakt ist, dass man sich als Kunde heute nicht mehr darauf verlassen kann, dass die Firma, bei der man etwas gekauft hat, einen morgen das Produkt auch noch nutzen lässt.

  15. Ich würd mir so wünschen, ihr würdet eure Aufnahme zuerst zu Auphonic.com zum Sound-Tweaking schieben bevor ihr sie zum Runterladen anbietet. Ich hab ja kein Problem damit, dass ihr etwas knickrig seid, was Mikros angeht, aber wenn ich im Auto sitz und Winnie ergreift das Wort, platzt mir fast die Heckscheibe. 😀

  16. Ein sehr interessanter Podcast. Boris hat erstmals verständlich erklärt, was eigentlich die Absicht war hinter diesem seltsamen “TV-TV-TV-Movies-Watercooler-TV-TV-TV”.

    Und noch eine Korrektur: Der Podcast dauert 1:26:35 und nicht 1:05:24 😉

  17. Ich verstehe auch nicht, welchen Vorteil es für mich als Kunden haben soll, wenn mir eine Firma, desse Produkt ich gekauft habe, auch noch vorschreibt, was ich im Anschluss damit machen kann. Wenn ich etwas gekauft habe, dann will ich damit anstellen können, was ich will. Es ist seltsam, dass das mit allen physikalischen Dingen klappt, mit digitalen Gütern jedoch nicht. Man stelle sich mal vor, dass Autohersteller plötzlich den Gebrauchthandel unterbinden würden… Raubkopierer sind wohl als Argument für mangelnde Verkäufe ausgelutscht, dann müssen nun halt die ehrlichen Gebrauchtspielverkäufer herhalten!?!

    Der größte Witz dabei ist, dass für Downloadtitel auch noch der Vollpreis bezahlt werden darf. Das ist ja schon bei der akutellen Konsolengeneration so dämlich. Ich soll 60€ für ein neues Spiel bezahlen und muss auch noch die Infrastruktur für den Download bereithalten. Die kostet ja schließlich auch. Wenn die Hersteller/Publisher wollen, dass wir Spiele nur noch digital erwerben, dann sollen die gefälligst Anreize über den Preis schaffen. Aber das traut sich dann wiederum auch niemand, weil man immer noch auf den “dummen” Einzelhandel angewiesen ist, der ja die Endgeräte an den Mann bringen soll. Das macht die Nachteile zwar nicht besser, würde aber immerhin einen Ausgleich für meinen Aufwand darstellen. Und wie lange soll ich ein 50GB Spiel herunterladen? Zudem erhalte ich keine Hülle und keine gedruckte Anleitung. Bei einem Festplatten-Crash geht der ganze Download von vorne los… Das ist besonders toll, wenn die Downloadserver abgeschaltet wurden. Spätestens dann sind meine DL Titel futsch. Da soll mir mal einer die Vorteile für mich als Kunden klarmachen.

    Auch Kinect ist doch total überflüssig. Das sollten doch die Verkaufszahlen der akutellen Generation belegen. Welcher ältere Spieler will denn ernsthaft vor dem Fernseher stehen und herumfuchtel? Das mag mit der Einführung der Wii ja noch ganz witzig gewesen sein, weil es halt neu war. Der Wow-Effekt ist inzwischen verpufft und niemand will diesen Mist. Und meine Konsole sprachsteuern oder irgendwelche Befehle herumbrüllen will ich auch nicht. Da halten mich die Nachbarnd doch für bekloppt.

    Ich finde es gut, dass MS zurückrudern musste und zu spühren bekommt, dass man mit seinen Kunden nicht alles machen kann. Das schreibe ich als jemand, der ausschließlich auf der Xbox 360 zockt. Eine PS3 habe ich zwar auch, aber die steht verpackt im Regal herum 😉

  18. Ich denke, dass im Endeffekt Microsoft die Nase vorn haben wird.

    Nicht wegen den Spielern, sondern wegen den Fernsehschauern.
    Ich denke, dass es nicht wenig Menschen geben wird, die sich das MS Home Entertainment System zulegen und nur ab und zu spielen werden. Diese zählen aber trotzdem in die installierte Basis und werden auch potentielle Kunden für das nächste CoD sein. Eine Familie die sich nur eine Konsole kauft, nimmt also lieber XB1 als PS4.

    Das wird im Endeffekt wohl das Zünglein an der Waage sein, egal wie laut jetzt die Zocker schreien.

    • Da hat man ja hierzulande auch seeehr viel von. 😉

      Die Millionen, die Microsoft allein für die Football-Lizenz rausgehauen hat, hätten die mal besser für stärkere Hardware ausgegeben.

  19. Mein Geld bekommt dieses Mal ebenfalls Sony. 🙂

    • Mein Geld kriegt weder MS noch Sony. Bin in der beneidenswerten Lage, viele leckere Spiele wie Skyrim und Fallout New Vegas noch vor mir zu haben. Meine X360 hält noch ne ganze Weile. Und wenn dann MS Xbox live für die 360 abschaltet,um die One zu verkaufen: auch schnurz,bin Soloplayer! 😛

  20. Wenn grundlegende Kundenrechte zu gewähren als ein Schritt zurück angesehen wird, weiß man das die Firma keine Ahnung davon hat, wie man die Leute zu behandeln hat, die sie eigentlich am Leben erhalten.
    Und wie der Mist auch noch verteidigt wird ist wirklich der Wahnsinn. Wir reden hier von etwas wo die zahlenden (!) Kunden (!) ihre Meinung kund getan haben, wo sie sehr deutlich gemacht haben was sie wollen und man bedenke nicht nur die unfassbare Arroganz mit denen man ihnen zuerst gegenübergetreten ist. “Wenn ihr offline spielen wollt, nehmt doch das alte Modell” – “Always online, deal with it”. Aber jetzt auch noch die Dreistigkeit zu haben im Grunde zu sagen das die Kunden hinten dran sind… wow. Einfach nur WOW. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen was da geschehen ist.
    – Firma bringt Produkt das Kunden massiv einschränkt
    – Kunden beschweren sich geschlossen darüber
    – Firma macht Aussagen das Kunden ja veraltete Modelle nehmen können oder damit klarkommen sollen
    – Kunden beschweren sich geschlossen weiterhin darüber
    – Firma knickt ein nachdem Produkt auf Amazon eine 5% Zustimmung kriegt und auch sonst überall anstinkt
    – Firma sagt die Kunden seien rückständig und es wird impliziert man sei einfach zu blöd um die große Vision zu verstehen

    … und da erwartet noch jemand das man der Firma Geld gibt. Nein, Danke. Ich habe irgendwie so gar keinen Grund mehr mir die nächste XB zu holen. Und ich werde es mir reichlich überlegen womit ich Zukunft die älteren Beiden füttere.

  21. Schade das ihr nicht auf die IAP-Käufe bei Survy Scallywags eingegangen seid.
    Wenn man es länger spielt, stirbt man zwangsläufig relativ häufig, man kann sich dann mit den im Spiel gesammelten Goldmünzen wiederbeleben.
    Wenn diese alle sind, kann man sich für Echtgeld neue kaufen.
    Macht man dies nicht, fängt man wieder auf der ersten Inseln an.
    Savegames gibt es leider auch nicht. Für eine kostenlose App sicher in Ordnung, aber nicht für eine die 2,49 gekostet hat.

    • Du behälst doch deine Fertigkeiten und kannst beim nächsten mal dann weiter kommen. Bin bereits Level 20 und ca. 5 mal gestorben … das passt schon.

  22. Erfrischend wie Jörg Langer seine Begeisterung nicht hinterm Berg hält – Watch Dogs (inkl NPC Mimikry) und “Skyrim Killer” Witcher 3 machen Lust auf mehr! Vielen Dank für den Monolog, Jörg – und thx dafür, dass nicht wirklich gespoilert wurde. Ich muss nämlich sowohl die Witcher Games sowie Skyrim noch daddeln (ich warte immer mal wieder auf Sales by Steam ;))

    BTW: Wer diesbezüglich noch ein Key loswerden will -> Mail an mich…

    P.S. Sonntags Rasenmähen geht gar nicht – dann doch lieber ne Runde Hover Bovver 😀

  23. also wenn man ganz ehrlich ist war es doch kein sieg “sony vs microsoft” sondern der sieg “retailversion vs digitalversion”. ich kann auch dieses halbbeleidigte “das wirft die spielekonsolen um jahre zurück” oder “wir sind wieder auf dem stand von 1994” nicht mehr hören! was wären denn die vorteile für den kunden gewesen? ich kann während ich auf ein onlinematch warte ein anderes spiel spielen?! ich kann meine “freunde” zuschauen lassen wie ich spiele? das sind doch alles gimmicks!!! aber was wären die nachteile gewesen?
    ich kann ein spiel das mir nicht gefällt nicht mehr verkaufen (zumindest nicht ohne umwege). ich kann ein spiel nicht einfach nem freund ausleihen ohne deas es in arbeit ausartet. oder ein aktuelles beispiel aus meinem freundeskreis: ein guter freund lag 4 wochen stationär im krankenhaus. er durfte seine xbox360 mitbring und an den fernseher anschliessen. super sache! wäre mit der xbox one und dem onlinezwang nicht gegangen. und jetzt das stärkste argument das eigentlich jedem veteranen und retrogamer am herzen liegen sollte: was mach ich denn mit meiner spielesammlung wenn MS nach 15 jahren die server abschaltet da es zwei neue generationen gibt? dann kann ich meine ganzen games in die tonne treten da meine konsole nicht mehr auf den server kommt!!! wenn mann jetzt noch den “jäger und sammlertrieb” der gamer dazunimmt, ich liebe meine spielesammlung im regal und auf dem dachboden dann wird schnell klar das die achso tollen vorteile zu 90% auf seiten der entwickler gelegen hätten. umgehung des einzelhandels, zerstörung des gebrauchtspielemarkts, kostenloses datensammeln der nutzer usw. da sage ich, und zum glück auch der grossteil der anderen spieler, “behaltet euren scheiss selber und freud euch an eurer cloud! wir kaufen es nicht!” es ist ja immer noch so das die hersteller uns was verkaufen wollen und nicht wir auf ihre geräte angewiesen wären. scheinbar will die kundschaft nicht das was sich irgendwelche techfreaks ausgedacht haben aber das bedeutet doch nicht das die masse an gamern konservative schwachköpfe sind sondern das sehr genau erkannt wurde was uns da untergejubelt werden sollte und die antwort darauf klar und deutlich formuliert wurde.

  24. Nachtrag @Boris

    Ich brauche kein Kinect, und bezahle ungern für etwas mit was ich nicht brauche. Tjahaa – wenn ich dann erstmal die Software mit Kinect Support sehe… Ich behaupte aber mal, dass es so bleiben wird…

  25. Oh – bei diesem Podcast ist ja mal richtig Pfeffer drin…

    Habe gerade nur Zeit für ein kurzes Statements zu Heinrichs “Sony hat bei der PS3 alles falsch gemacht”. Aaalso…

    – Ich finde sie *nicht* hässlich (sämtliche Modelle bis auf die aktuelle “light” Version)
    – Habe das superbe Gran Turismo 5
    – Ich kann GT5 kostenlos online spielen
    – Technisch funzt das problemlos
    – Ich kann bei der Rennsim die Steuerung komplett frei belegen (lenken mit rechts – versucht das mal bei Forza ;->)

    Mehr brauche ich nicht. Dabei ist mir völlig Banane, ob für diese Hardware das Programmieren schwer ist oder nicht…
    Und ja – das neue Hardware-Konzept der Nähe zum PC ist natürlich besser…

    So – ich höre dann mal weiter 😉

  26. Ich freue mich auf den Podcast……:) bitte wieder Monatlich wie angekündigt 🙂 Ich denke Material bis Dezember wird man genug haben 🙂 Weiter so 🙂

  27. Ich will in die Konsole ne Disc reinlegen und spielen und wenn ich auf das Spiel keine Lust habe, wird es verkauft, liegt 12 Jahre auf dem Dachboden oder nutze die Disc als Untersetzer für Heissgetränke. Mehr will 95% der Spieler nicht.
    Wer meint, es müsse vor dem Fernseher rumhampeln und dabei die Blumenvase im Übereifer abräumen, der soll sich das gerne zusätzlich holen.
    Als treuer Xbox-Spieler, der wirklich viel Geld für Spiele ausgibt bin ich echt enttäuscht und werde dies mit dem Kauf der PS4 ausdrücken.

  28. Das Problem für die meisten Gamer war doch ganz einfach der große unbekannte Brocken, der geschluckt werden sollte. Herr Schneider-Johne redet ununterbrochen von den Möglichkeiten die ein solches System geboten hätte. Aber nur die Möglichkeit allein nutzen noch nicht viel. Bis zum heutigen Tag haben ALLE Publisher Konsoleros immer zum „melken“ benutzt. Games teurer als die PC-Versionen, DLC kostet extra und Games on Demand sind preislich soweit vom Marktpreis entfernt, dass es schon grotesk lächerlich ist. Nun soll der Xbox One Käufer also Microsoft glauben, dass digitale Games billiger werden und dass man diese wieder verkaufen kann? Entschuldigung dass ich da mal lache. Microsoft bietet den Publisher die Flexibilität zu machen was sie möchten. Somit kann jeder Publisher Games beschränken im Verkauf, im Verleih und in den unterstützten Ländern. Es konnte nicht einmal bestätigt werden, ob EU-Importe möglich sind – eine Sache die für Core-Gamer extrem wichtig ist. Ein Xbox Steam wäre eine geile Sache gewesen und mit Sicherheit ist es nicht unmöglich sowas aufzuziehen, denn immerhin können die Games weiterhin digital gekauft werden. Meiner Meinung nach hätte Microsoft viel mehr erreichen können, wenn Sie von Anfang an die Vorteile der digitalen Distribution besser dargestellt hätten. Für mich hörte es sich nach digitaler Entmündigung an und nicht nach einer Revolution.

    • Natürlich würden wir dann nichts mehr verkaufen können UND die Preise würden gleich bleiben UND DLCs würden uns überschwemmen.
      Alles andere zu glauben, wäre naiv

  29. Darf an an dieser Stelle vielleicht noch eine Sache anbringen, auch wenn es nicht direkt zu dieser Folge passt, aber im Grunde alle beteiligten Redakteure betrifft:

    Mein Kumpel Kawie und ich haben heute eine neue Folge Spielwiese-Podcast veröffentlicht, der auf den schönen Titel “Spieleredakteure – Helden unserer Jugend” hört und so ziemlich jeden Redakteur (mal mehr, mal weniger) thematisiert, der am Spieleveteranen-Podcast teilnimmt.

    Vielleicht möchte ja der eine oder andere reinhören?
    http://blog.sothi.de/2013/06/spielwiese-podcast-7-spieleredakteure.html

    Würde mich echt über Feedback freuen, am meisten natürlich von einem “Held” meiner Jugend 🙂

    • Super Podcast … auch wenn ihr leider auf die Gründe für das Aussterben des print und den Aufschwung der Retro-Magazine nicht ganz eingeht:

      Die Zielgruppen !

      Die Leute die mit 10 oder 12 die PowerPlay etc gekauft hatten, kaufen heute den Retrogamer, die heute 10jährigen wissen gar nicht mehr, was eine Zeitschrift eigentlich ist und kaufen lieber Apps…

      • Zitat: “die heute 10jährigen wissen gar nicht mehr, was eine Zeitschrift eigentlich ist und kaufen lieber Apps”

        Ha, Ha … die 10jährigen kaufen keine Apps. Sie laden nur kostenlose Apps herunter.

        • Naja, ich denke der Punkt ist klar: heutige 10-12 jährige kaufen keine Zeitschriften …

  30. Wiedermal ein grandioser Podcast! Eine Autofahrt von 1 3/4 Stunden verging mal wieder wie im Flug. Danke!

  31. Die beste Folge seit langem! Die drei davor waren doch eher inhaltsleer! Sehr gute, differenzierte Diskussion auf hohem Niveau! Hat das Thema aber auch hergegeben!

  32. Bitte, sagt mir mal, wohin ich Spendengelder schicken kann, damit Winni endlich mal ein anständiges Microfon bekommt. Wenn Winni zum Reden ansetzt, möchte man am Liebsten weghören (rein akustisch versteht sich).

    • Ich glaube, bei Winnie ist nicht das Mikrofon das Problem, sondern eine zu geringe Bandbreite und dadurch hohe Kompression. Und ob wir das durch eine Spendenaktion ändern können…

      Schöner Podcast bis jetzt, auch wenn ich euch am liebsten beim Rumblättern in alten Heften zuhöre!

      • Das mit der Bandbreite könnte auch sein, da hast du allerdings recht.

      • Dann wird Winnie froh sein, daß die One auch offline funktioniert. Bis vor kurzem hieß es doch noch “1,5 Mbit Minimum” und sein Upstream klingt eher nach Modem aus den 80er Jahren…

  33. Eine optionale Kontoanbundung muss doch möglich sein. Wenn du die Vorteile des vernetzten Systems willst, gib die Möglichkeit auf, dein Spiel weiterzuverkaufen.

    Ich finde es aber etwas verlogen, über diese ganzen Systeme zu diskutieren, ohne zu erwähnen, dass es doch vor allem um Raubkopien geht. Viele Entwickler zeigen doch, dass es anders geht. CDProjekt und GOG bieten ihre Spiele auch DRM-frei an, im Falle von Witcher 2 sogar mit optionaler Steam-Anbindung.

    • Und natürlich geht es auch um den Handel mit Gebrauchtspielen. Microsoft hat zu Beginn ein System vorgestellt, das der Traum aller großen Publisher ist. Leider wollen Spieler zwar den Komfort, den das Internet bietet, aber ohne ihre Kontrolle aufzugeben. Sie wissen auch, dass ein solches Angebot möglich ist.

  34. Mein größtes Problem bei der XboxOne ist die Kinect. Es gibt Leute die paranoider sind als Heinrich und dazu gehöre ich :). Habe kein Smartphone und bin auch nicht bei Facebook und da würde mir auch eine Kinect nie in meine Wohnung kommen :).
    Ansonsten wie immer ein sehr guter Cast.

  35. “Next-Gen” hin oder her, aber Microsoft hat mich wirklich enttäuscht. Kunden ohne die Möglichkeit online zu sein einfach so “auszuklammern” hat sich gerächt.

  36. Ich melde mich nach längerer Zeit mal wieder zu Wort, da ich eine direkte Frage zum Preis der XBox One an Boris habe. Viele hier scheinen vergessen zu haben, das Sony Patentrechte auf die Blu-Ray Technologie besitzt, die man an Microsoft natürlich nicht verschenken wird. Wäre es nicht denkbar, das der Preisunterschied aufgrund der Lizenzen, die sie für die Einsatz des Laufwerks zahlen mußten zustande gekommen ist und nicht, wie Microsoft es vorgibt, weil Kinect zum Betrieb der Konsole erforderlich ist? Irgendwie habe ich das Gefühl, das Microsoft das Kinect-Argument geschickt dazu nutzt die Tatsache mit den Lizenzgebühren zu überspielen, denn bisher ließ es sich auch ohne Kinect auf der XBox 360 sehr gut spielen. Ich habe bis heute kein Kinect und kenne eine ganze Menge Leute, die immernoch darauf verzichten können und wollen. Wenn man den Preis des aktuellen Kinect-Pakets drauf rechnet, kommt man zwar in etwa auf denselben Preis, doch irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, das man dem Spieler diesen Sensor unbedingt aufzwingen mußte, weil es nicht technisch möglich wäre, das Menu und andere Feautures auch mit dem Controller zu bedienen (womit ich absolut kein Problem habe). Wie hoch schätzt ihr insgesamt die Lizenzgebühren gegen den Mitbewerber ein? Ansonsten vielen Dank für die lebhafte Diskussion und weiter so! 🙂

  37. Super Ausgabe. Ich denke die Ps4 werde ich mir holen. Übrigens tolles Interview Herr Locker was sie bei Roggenbach gegeben haben. Habe es mir eben auf youtube angehört.

    • Oh, das ist schon online? Fein! War ein nettes Gespräch mit Herrn Roggenbach.

      • Ich war ein grosser Fan von der Bravo Screenfun, auch wenn sie nicht so umfangreich wie die Maniac zum Beispiel. Deshalb habe ich bei diesem Gespräch besonders gelauscht. Schön fand ich ausserdem das der Moderator den Werdegang von Anatol beleuchtet hat der schon wirklich viel gemacht hat. Der einzige Kritikpunkt vom Spieleveteranen Podcast ist das es sehr lange dauert bis die nächsten Folgen immer erscheinen.

  38. Mein Spiel des Monats ist das überhaupt nicht genannte Call of Juarez Gunslinger von Techland: tolle In-Game-Grafik, netter Comic-Stil, brilliant eingeflochtene surreale Elemente und ein guter Shooter mit RPG-Elementen. Und das für läppische 15 Euro!
    Von The Last of Us bin dagegen auf hohem Niveau enttäuscht. Ich mag einfach Uncharted nach 3 Teilen nicht mehr sehen und die gleiche Engine und Machart erinnert mich dauernd daran. Dann noch der fiese NPC-Bug, der mir gerade echt den Spielspaß raubt: Meine NPC-Partner turnen direkt vor Soldaten und Clickern rum und die tun nix, die reagieren nur auf mich!
    Um den Kreis zu Techland zu schliessen – von denen gibt es ein Spiel in ähnlichem Szenario, dass ich spielerisch wesentlich runder finde, z.B. wegen der Nahkämpfe und der Basteleien an den Nahkampfwaffen!

  39. Naja, installieren von Spielen ist ja auch nicht so einfach, weil die Box ja nur eine 500 GB große Platte hat und bei Blu Ray, dürfte die ziemlich schnell voll sein.

    Und das Internet ist auch nicht überall so toll, so dass nicht jeder Spiele downloaden will.

    Steam ist auch im Prinzip schlimm, aber statt 60/70 Euro kosten die PC Spiele weniger. Auch wenn es trotzdem blöd ist, dass ich mein Hitman Absolution z.B. nicht nicht mehr verkaufen kann, da es mir nicht wirklich so gefallen hat.

  40. Ach Boris. Mal ganz ehrlich: Wenn Du noch im XBOX-Team wärst und dort Einfluss auf die Entwicklung der XBox One nehmen hättest können, hätte es das Desaster nicht gegeben.

    Rede es nicht schön: Da haben sich in Eurer Zentrale eine handvoll Manager ohne Bodenhaftung eine schöne neue Welt ausgedacht, ohne einen Funken auf die Wünsche der Kunden einzugehen. Die hat MS USA für dumme Konsumzombies gehalten, die sowieso alles schlucken. Der Start-Button ist auch wieder in Windows 8?

    Innovation darf den Kunden nie bevormunden.

    Wie war der Marketingspruch, als Du XBOX-Head in D warst? It’s all about choice.

    • Echte Innovation ist immer eine “Bevormundung” des Kunden. Schau dir Apple an.

      • Oder Steam.;)Ohne HL2 und Steamzwang,wäre Valve heute mit Steam nie so erfolgreich.

      • Richtig. Und darum ist es auch richtig, wenigstens Kinect beizubehalten.

        Allerdings spricht auch nichts dagegen, einige der angedachten Features doch irgendwann einzuführen ohne gegen die jetzt versprochenen “alten” Funktionen zu verstoßen.

      • Das mag schon so sein, aber bei Apple kostet ein Spiel aus dem Store eben keine 60 Euro und einen täglich abzugebenden Zwangsbeweis, dass es dann wirklich mir gehört, gibt’s da auch nicht… da fallen dann kleinere Gängeleien eben weniger auf.

        Wobei ich immer noch nicht verstanden habe, was an “Steam auf Konsole, nur noch restriktiver” denn tatsächlich innovativ wäre. Das diffuse und nie vernünftig erklärte Sharing? Wieso das dann nicht für digitale Käufe erhalten bleiben kann, muss man wohl auch nicht verstehen.

        Die Cloud-Gegner bei Forza 5 müssen ebnfalls erst zeigen, ob die wriklich spieltechnisch was bringen: Wer online fährt, der weiß ja, dass echte Gegner oft genug fahren wie die letzten Chaoten – im Solospiel kann man auf Kontrahenten, die einen ungebremst von der Strecke checken, eigentlich gut verzichten…

        • Ich verstehe nicht, warum es restriktiver als Steam gewesen wäre? Wegen des täglichen Lizenzchecks? Dafür hätte es im Gegenzug ja Verkaufsmöglichkeiten und Verleihmöglichkeiten gegeben.
          Und noch steht es Xbox One ja offen, Downloads anders zu behandeln als Disc-basierte Spiele. Was Xbox One wollte war hingegen, beide in Zukunft gleich zu behandeln.

          • Im Moment ist’s aber eben so, dass die vermeintlich positiven Sachen gleich wieder mit rausgeschmissen wurden, so nach dem Motto “Wir sind beleidigt, darum kriegt ihr die auch nicht”.

            Die ominösen Verleihmöglichkeiten wurden wie so vieles vom ersten Moment an möglichst unklar und widersprüchlich behandelt… 10 Leute klingt ja vielleicht toll, aber wenn niemand weiß, nach welchen Regeln und Einschränkungen das ablaufrn soll, ist das nur eine im vage im Raum stehende Zahl.

            Und wie ich weiter oben schon geschrieben hatte: Welche Verkaufsmöglichkeiten? Die werden zwar gerne mal in Raum gestellt, aber tatächlich davon zu lesen war stets nur im Bezug auf Discs – also nicht anders als heute, aber eben viel restriktiver. In der Praxis wären private Verkäufe via eBay etc. doch nahzu unmöglich geworden und nur noch Ketten wie GameStop als realistische Anlaufstellen übrig – ausgerechnet die also, die bei der Gebraucht-Thematik stets als die bösen Buben gelten…

            Ich habe noch nie bei denen zu Wucherpreisen angebotene Gebrauchtspiele gekauft, greife aber gerne mal zu einem Schnäppchen auf eBay, das hätte sich alles erledigt gehabt.

            Wobei das alles noch Dinge sind, mit denen man wohl hätte klar kommen können, auch wenn ich weite nicht sehe, wo für mich als Spieler da die Vorteile sein sollten in Bezug auf bessere Spiele. Der Zwangscheck dagegen bleibt ein Tabu, gerade auch weil der soviel mehr impliziert – es wäre z.B. nur ein kleiner Schritt, dass nur länderkonforme Lizenzen durchgewinkt werden, diverse Support-Tweets und die ominöse 21-Startländer-Webseite haben das ja auch befürchten lassen.

            Discs und Downloads sind einfach nicht gleich. Wenn man auf erstere als Hersteller nicht verzichten will, sollte man das dann auch akzeptieren.

      • Aber Apple hatte auch jemanden, der in der Lage war, Produkte zu erklären. Es gibt die Aussage eines Sony-Managers, dass es ein Fehler war die PSP als Allround-Gerät für Musik, Filme und Spiele zu bewerben. Mit dieser Aussage im Hinterkopf fällt auf, wie viel Mühe sich Steve Jobs beim 1. iPhone gegeben hat, diesen Aspekt zu erklären: Ich zeige ihnen heute 3 Dinge, einen iPod mit Touch-Display, einen mobilen Internet-Browser und ein revolutionäres Telefon. Das wiederholte er solange, bis den Leuten klar war, dass es sich um ein Gerät handelt.
        Sorry, aber das war eine Lehrstunde zum Thema, dass man die Leute da abholen muss, wo sie gerade stehen.

      • MS ist mutig, und innovativ, weil es Kinect beilegt. Ich ziehe meinen Hut vor der Entscheidung. Der ganze unnötige DRM-Käse war simpel eine Kalkulation mit der potentiellen Dummheit der Kundschaft.

        Apple funktioniert, weil die Produkte ein Statussymbol sind und ein cooles, elitäres Image transportieren. Microsoft ist nicht cool, sondern das Arbeitspferd unter den Softwareherstellern. Wobei ihr mit der XBOX-Linie es prima geschafft habt, das Image aufzupolieren – ich dachte mir immer, soviel Miese kann die XBOX-Sparte gar nicht einfahren, was nicht an Imagegewinn für das Gesamtunternehmen zurückkommt.

        Ihr habt mit der XBOX 1 die Konsolen in die Erwachsenenwelt überführt. Ein genialer Schachzug nach dem anderen (für mich die Bioware-Rollenspiele und Elder Scrolls auf den Fernseher zu holen).

        XBOX live hat alles weggerockt und tut das bis heute. Ihr habt unglaublich geschickt auf den Erfahrungsschatz von MS im Bereich MSN & Co. zurückgegriffen.

        Die 360 war das beste Stück Unterhaltungselektronik, das ich in dreissig Jahren Gamerkarriere besitzen durfte.

        Und auf einmal gibt es einen Managementwechsel, und MS produziert nicht mehr für die Gamer, sondern für einen angenommenen schwammigen Massenmarkt, den MS da draussen vermutet.

        Warum bleibt Microsoft nicht bei seiner Kernkompetenz im Konsolenbereich? Core-Gamer? Warum rennt man erfolglos dem Casual-Markt hinterher?

        Sie sollten Spezialisten wie Dich dringenst wieder in das XBOX-Team holen, sonst sehe ich rabenschwarz für die Marke.

        • Danke für die “Ihr” und “Dich” und so – aber die Spieleveteranen im allgemeinen und Boris im besonderen haben NICHTS mehr mit Xbox zu tun. Ich bin seit 30 Monaten kein Xbox-Mitarbeiter mehr.

      • Innovation = Bevormundung des Kunden!!!

        Das ist vielleicht eine These, die dem Wunschdenken eines Marketinggurus entspringt, und eher zeigt, wie weit die normalen Produktdesigner von der Realität der Kunden weg sind. (Nicht dass ich Dich in diese Ecke stellen würde.)

        Die Realität sieht m.E. anders aus: Innovation und Bevormundung können, müssen aber nicht zusammenfallen. Die angesprochene Bevormundung bei Apple ist gewollt und hat zumindest als Abfallprodukt eine einfache Bedienung des Computers/Handys. Der Kunde hat deshalb von der Bevormundung auch einen Nutzen.

        Bei den ganzen angesprochenen Kopierschutzmechanismen hat der zahlende Kunde überhaupt keinen Nutzen, weder primär, noch sekundär, sondern nur Nachteile gg. den herkömmlichen Systemen.
        Deshalb fällt die Kundenakzeptanz auch so niedrig aus.

  41. Ich vermute der normale Kunde empfindet es als falsch, einen Datenträger zu kaufen, der nach Installation mehr oder weniger wertlos wäre. Wenn ich bei Steam arbeiten würde, würde ich jedenfalls eine Art Notfallplan entwickeln, für den Fall dass die DRM-Abneigung von der Xbox1 auf Steam überspringt.

    Mir geht es jedenfalls so, dass ich dass DRM-Gedöhns von Steam nur deswegen ertrage, weil es einen guten Service bietet und ich sowie nur bei Sales-angeboten kaufe – ähnlich wie ich bei iOS hauptsächlich über den AppTicker.

  42. BITTE Fenster zu beim Podcasten. Vogelgezwitscher stört.

  43. Als jemand, der die letzten Wochen ja mehr als genug mit der Xbox One berichten durfte/musste, wüsste ich u.a. gerne, wo denn jemals klipp und klar zu lesen war, dass digitalen Käufe wirklich wieder weiter verkauft hätten werden können (natürlich immer vorbehaltlich eines Verbots seitens des Publishers) – bei der berühmten Erklärung zum “Games Licensing” auf Xbox Wire wurden da explizit nur “Trade and resell your disc-based games” geschrieben.

    Eindeutige Aussagen zu ziemlich kritischen Sachen hat MS doch weitgehend gescheut wie der Teufel das Weihwasser, siehe auch die kunstvoll gewundenen Sätze rund um das Family Sharing, das nie eindeutig zu interpretieren war und u.a. von Major Nelson (ja nun wohl kaum einer der uninformierteren Menschen zu dem Thema) in einem Interview angeblich falsch wiedergegeben wurde. Umso interessanter, das es Don Mattrick dann bei der gigantischen Rückruder-Aktion am Donnerstag doch plötzlich hingebracht hat, glasklare Aussagen zu fabrizieren…

    Ich war ja auch selbst beim Reveal in Seattle vor Ort, da war vom ersten Moment erkennbar, dass was schief läuft (angefangen mit der Wired-Story und den widersprüchlichen Interviews nach der Präsentation) und dass die deutschen PR-Leute die ärmsten Würste waren.

    Zum vermeintlichen Rückfall in den Steinzeit fällt mir so ein: Wer es als größtes Problem ansieht, eine Disc einlegen zu müssen bzw. diese zu wechseln, wenn ein Spieklpartner auftaucht… oh Gott! Das bisschen Bewegung ist echt ein Drama – außerdem kann man dann immer noch digital kaufen, wenn einem das den Verzicht auf jegliche Besitzrechte wert ist. Oder andersrum: Wenn das der große Zukunftsschritt ist und nicht bessere Optik, spielerische Weiterentwicklungen etc. (die meiner vielleicht etwas naiven Auffassung nach nicht durch DRM geboren werden) – dann bräuchte es tatsächlich noch keine neue Konsolen-Generation. Fernsehen (TV! TV! TV!) kann man mit einem Fernseher ja zudem auch so.

    Und letztens: Ein rein digitaler Vertriebsweg kann für speziell deutsche Spieler doch nicht erstrebenswert sein, solange sich rechtlich hierzulande nicht einiges ändert – außer man verzichtet prinzipiell auf Spiele, die es nicht durch die USK schaffen oder vielleicht erst gar nicht geprüft werden aus welchen Gründen auch immer und begnügt sich mit ggf. geschnittenen Fassungen.

    Zumal da nicht mal zwingend moralisch fragwürdige Titel betroffen sein müssen, es kann ja auch schon einfach wie jetzt passieren, dass man als Freund des O-Tons außen vor bleibt. Paradebeispiel heutiger Zeit z.B. alles von Bethesda und jüngst GRID 2: Da ist hierzulande halt nur deutsch drauf, selbst wenn es keinerlei Platzprobleme gibt (also auch bei den PS3-Blu-rays) – wieso sollte es also bei PS4/One sicher anders sein?

    Noch eine (kleine) Nörgelei zur Xbox One: Spiele müssen also installiert werden, aber die interne Festplatte darf ich diesmal nicht austauschen, owbohl die anscheinend ein Standard-Bauteil ist – warum? Klar, am USB-Port eine externe HD anstecken geht, aber die sind zum einen dann auch nicht billiger und neben dem großen Klotz noch einen weiteren (plus Netzteil) hinstellen zu müssen – nicht so super, da Wii U nachzueifern.

  44. @Boris, zum Argument der Revolution durch sofortiges Spiele wechseln, das sollte wohl immer noch gehen, wenn man denn die Spiele einfach online kauft. Das geht zum Beispiel auf der PS3 jetzt schon.
    Das Problem, ist doch eher, dass sich die Preise der Sony und Microsoft Onlineshops nicht am Markt orientieren und deshalb total unattraktiv sind. Was ja auch meine Bedenken gegenüber des ursprünglichen Xbox One Konzeptes waren, dass die Preise durch den kontrollierten Gebrauchthandel eher hoch geblieben wären. Ganz im Gegensatz zu Steam übrigens, die ständig wirklich günstige Sales haben.
    Ich kaufe mir lieber neue Titel und öfter im PSN, wenn sich die Preise denn halbwegs am Markt orientieren und weiß dafür wenigstens, das etwas beim Hersteller ankommt, als gebrauchte Spiele bei Gamespot oder Amazon.

    • Die Sales bei Steam kommen aber erst weit später. Zu Anfang sind die Spiele immer erst zum Listenpreis verfügbar und könnten, wenn es um den Preis geht, eher aus UK gekauft werden.

      • Bei Steam kenne ich mich nicht aus. Und ich erwarte gar nicht, das neue Spiele billiger sind als im Laden. Aber hier ein Beispiel: Battlefield 3 kostet im PSN 70€, bei Amazon 19 – 36€. Bei solchen Unterschieden habe ich einfach keine Lust spiele online zu kaufen. Gibt auch Beispiele für den umgekehrten Fall, Tomb Raider gabs kurz nach Veröffentlichung für 30€ im PSN und im US Store kostet es gerade weniger als 30$.

        • Da bestelle ich halt lieber gleich in UK, egal für welche Plattform. 🙂 Oder warte 3-4 Monate, dann gibts die Disc-Version dort auch für 20 Euro.

          • Es ging halt darum, dass neben den offensichtlichen Nachteilen von online erworbenen Spielen, fehlende Wiederverkaufbarkeit, kein Plastik, eben auch Vorteile existieren. Z.B. Jemand lädt dich zum Duell zu Street Fighter und man springt direkt ins Spiel ohne, dass man das laufende Spiel beenden und die Discs wechseln muss.

          • Ja, klar. Das geht halt, wenn du das Spiel online kaufst. Day-One-Download wird ja möglich sein. Zum ggf. höheren Preis. Such es dir halt aus. 🙂

  45. Hochspannender E3 Podcast. Als XBOX Spieler fühlte ich mich (leider) bestätigt. Werde dennoch der ONE den Vorzug geben, auch wenn diesmal eindeutig Sony den besseren Start hingelegt hat. Warum ? Die Marke Playstation war drei Generationen lang einfach nicht nach meinem Geschmack. Mit der 360 hat MS alles richtig gemacht und ich bin der festen Überzeugung, daß ab November alle Weichen wieder in die richtige Richtung gestellt wurden – Stichwort Preis. Die Idee mit zweitem Controller und weiterem Spiel im Starter – Paket wie im Podcast vorgeschlagen halte ich ebenso für sinnvoll.

  46. Ich versteh nicht, warum man bei MS nicht das beste aus beiden Welten vermischen kann? Warum sagt man zuerst: Spiele gehen nur per DRM, dafür braucht man NIE ne Disc im Laufwerk, dafür kann ich die Disc im Grunde nachm installieren wegwerfen. Und nun: ein Spiel auf der Disc MUSS installiert werden, aber man braucht die Disc nun immer im Laufwerk, auch wenn man online ist.

    Warum kann ich nicht die Disc auf die Platte knallen und es dann, wenn ich online bin und alle 24 Stunden Zugriff auf den DRM-Dienst habe (was wirklich heutzutage kein Problem mehr sein sollte) die Disc vergessen? Und wenn ich wirklich mal länger als 24 Stunden kein Internet habe, dann steck ich eben die Disc ins Laufwerk.

    Wo ist denn da das Problem?

    Wenn DRM-Dienst nicht verfügbar und letzter DRM-Check länger als 24 Stunden her, dann überprüfe ob der Spieler die Disc noch hat.

    Ganz ehrlich, warum ist das nicht möglich? Der DRM-Dienst ist doch so oder so vorhanden (digital Downloads), warum werde ich als Nutzer mit ner langsamen, aber stabilen Leitung nun gezwungen immer die Disc im Laufwerk zu haben? Boris sagte zwar, dass wirft die Konsolen um 5-7 Jahre zurück, aber ich finde es sind weitaus mehr.

    MS sagt mir also, dass ich entweder 20-30GB pro Spiel mit meiner 2Mbit Leitung ziehen soll und dafür fast Gameswitching habe oder mir das Spiel beim Händler kaufe und dafür 500 Euro für eine Konsole zahle, die von den Funktionen zu 90% identisch mit meiner 360 ist? Da muss man kein Buchhalter sein um zu sehen, dass die Xbox One finanzieller Unsinn ist.

    Anstatt den Preis anzupassen bzw. 1-2 Spiele ins Paket zu legen, hat man am völlig falschen Schalter rumgepfuscht. Die Xbox One war für mich von Anfang an sehr innovativ, aber jetzt ist sie nur noch eine etwas schnellere und viel teurere Xbox 360.

    Wie sagte Henry Ford: “Wenn ich die Leute gefragt hätte, was sie wollen, dann hätten sie geantwortet: schnellere Pferde.”

    • Damit verdoppelst du ein Spiel. Kauf das Spiel. Installier es und spiele es mittels DRM auf deiner Konsole. Dann verkauf die Disk. Voila!

      • Wenn jedes Spiel (auch die auf der Disc) einen einzigartigen Schlüssel hätten (und ich denke so war das vorher auch gedacht), dann kann immer nur einer im Besitz dieses Schlüssels sein. Ich installiere also mein Spiel mit Schlüssel 123 und verkaufe es. Nun legt der neue Käufer die Disc ins Laufwerk und wenn er online ist, wird das Spiel auf seinen Account registriert und ich kann das Spiel nicht mehr starten.

        D.h. wenn ich die Disc erstmals einlege und das Spiel installiert wird, müsste der Spielschlüssel mit dem Account verknüpft werden. D.h. so lange beide ab und an mal online sind, kann nur einer das Spiel nutzen und das ist der, dem das Spiel gehört.

        Im schlimmsten Fall könnten zwei Leute das Spiel spielen. Person A, der Online ist und Person B, die wirklich nie online ist und das Spiel nur offline mit der Disk im Laufwerk spielen kann. D.h. dass pro verkauftem Spiel nur ein Wiederverkauft stehen würde und das auch nur, wenn Person B nie online ist.

        Das ist doch im Grunde das, was man von Anfang an wollte, nur hier hätte man eben die Möglichkeit das Spiel auch ohne Live zu spielen, wenn man die Disc im Laufwerk hat.

        Ich hoffe du kannst meinem Gedankengang folgen 😉

        • was ist den mit. spiele sind auf disk. hast du die disk nicht kannst du nicht spielen. ich will keine beobachtung und keine grundsätzliche kriminalisierung von einer consolencompany

        • “Ich installiere also mein Spiel mit Schlüssel 123 und verkaufe es. Nun legt der neue Käufer die Disc ins Laufwerk und wenn er online ist, wird das Spiel auf seinen Account registriert und ich kann das Spiel nicht mehr starten.”

          So einfach wird es nicht gewesen sein, sonst hätte es diese Weiterlizensierungsgeschichte mit “ausgewählten Händlern” ja nicht gegeben.

          Vielleicht ist der eindeutige Code auch nicht auf der Disc (teuer in der Produktion), sondern auf einem Zettel in der Verpackung gedruckt, den man mit Kinect einscannen kann. Trotzdem wird eine Zweitlizensierung nicht so einfach gedacht gewesen sein, also kein “Überschreiben” durch ein anderes Gamertag.

        • Ich verstehe die ganze Branche nicht, Innovationen sind in der neuen Konsolengeneration kaum vorhanden. Ich bin für einen RF_ID / NFC Reader mit starker Antenne in der Kinect, oder einem extra zu verkaufenden Gerät (WLAN gebunden). Dieses ließt einen in die Disk eingegossenen (mittlerer nicht mit Daten versehener Bereich) RF-Chip oder NFC Chip aus. ist der in Reichweite kann gezockt werden. Hat man keine Spielablage in der nähe des Sensors, muss die Scheibe ins Laufwerk.
          Ist zwar wieder ein Funker im Haus, dürfte aber keine großen Probleme bereiten. Der Kopierschutz muss ja nur alle Minute mal überprüft werden.
          Durch den eingeschränkten Sendebereiche der beiden Techniken wird es nicht den Zugriff auf die gesamte Spiele-Bibiliothek ermöglichen, doch die 3-6 Titel die man selbst und der Freundeskreis grade zocken sollte ausreichen. Auch der Akt des “Kopierschutzzufriedenstellens” wird einfacher, Game aus dem Regal/Schublade auf die Box/Kinect fertig und die Disc wird auch noch geschont.

          Mann mich sollte mal n Headhunter anrufen.
          Einfach so ein Kopierschutzsystem aus dem Ärmel zu schütteln, fühle mich grad ziemlich zufrieden.

          • Als ob die bei Microsoft (Sony, etc) so doof sind, nicht mit individuell markierbaren Disks zu experimentieren… Die Produktion von solchen Disks wäre viel zu teuer und würde die Preise nach oben treiben. Will ja auch keiner.

  47. Danke. Lenkt ein wenig vom Wetter ab 🙂


Trackbacks are disabled.