Spieleveteranen
3Feb/1730

#89: Resident Evil 7, Ron Gilbert

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Themen: Nein, das Geheimnis von Monkey Island konnten wir Ron Gilbert nicht entlocken, aber unser Interview mit dem legendären Adventure-Designer ist dennoch hörenswert. Wir plaudern über Rons Anfänge bei Lucasfilm Games, Maniac Mansion, US-Politik, deutsche Fans und natürlich sein neues Spiel Thimbleweed Park. Außerdem begrüßen wir in dieser Episode Stephan Freundorfer, weil wir uns ohne seinen Beistand beim neuen Spiel Resident Evil 7 wohl zu sehr fürchten würden. Dazu gibt’s allerlei Smalltalk, News und eine Zeitreise, bei der wir nachblättern, was Spieler vor zehn, 20 und 30 Jahren bewegte.

Besetzung:  Heinrich Lenhardt und Jörg Langer begrüßen Gaststar Stephan Freundorfer und Interviewpartner Ron Gilbert.
Aufnahmedatum: 30.01. + 31.01.2017

0:00:23 Smalltalk
0:00:23 Hallo und willkommen
0:01:47 Was wurde eigentlich aus Podcast-Episode 88?
0:02:29 Bonus-Veteran Stephan Freundorfer war neulich in Tokio bei Bandai Namco (und lehrte dem Tekken-Champion fast das Fürchten)
0:07:58 Gemischte News: Namco-Gründer verstorben, Pillars of Eternity 2 finanziert (Mini-Namenskontroverse um „Deadfire“), Marvel-Spiele statt Deus Ex.
0:17:03 Was haben wir zuletzt so gespielt? Zum Beispiel Picross 3D Round 2, The Last Guardian, Final Fantasy XV, Yakuza 0 und jede Menge Resident Evil 7
0:22:20 Buchtipps von Jörg (Cixin Liu: Die drei Sonnen) und Heinrich (T.C. Boyle: Die Terranauten).
0:25:35 Was hält Stephan eigentlich von Nintendo Switch?

0:27:57 Das neue Spiel: Resident Evil 7
0:29:12 Neuer Kurs bei Capcoms Survival-Horror-Serie. Residenteviloge Stephan fasst die Seriengeschichte kurz zusammen
0:35:12 Zurück zu den Horrorwurzeln, mit neuer Ego-Perspektive. Jörg traute sich sogar in die VR-Version, er berichtet von Risiken und Nebenwirkungen
0:46:14 So wirkt sich der Schwierigkeitsgrad aus – und warum kann man ihn nicht mitten im Spiel ändern, zum Beispiel für einen gewissen nervigen Bosskampf?
0:54:25 Tolle Atmosphäre und interessante Nebenmissionen in Form interaktiver Videokassetten
0:56:15 Es gibt auch einiges zu kritisieren. Der spätere Spielverlauf hält nicht ganz, was die ersten Stunden versprechen
1:04:08 Pressespiegel: Das sagen deutsche Medien zu Resident Evil 7. Und den Bericht über den Einfluss der Spiele auf die Filmserie findet ihr hier.
1:09:42 Die Spieleveteranen-Wertung

1:15:02 Zeitreise: Februar 2007, 1997, 1987
1:16:25 GameStar 3/2007, u.a. mit Hellgate: London, Windows Vista, Supreme Commander – und was macht Chris Taylor heute?
1:26:20 PC Player 3/1997, u.a. mit NBA Live 97, Krush Kill 'n Destroy, Cavewars und einigen lustigen Übersetzungen
1:40:10 Happy Computer 3/1987, u.a. mit The Bard’s Tale 2, Portal, Academy, They Stole a Million und Heinrichs Besuch bei Ocean Software

1:55:46 Vorschau
1:56:22 Podcast 90 (für Patreon-Unterstützer), Ende Februar
1:58:30 Podcast 91 (für alle), Anfang März
1:59:20 Tschü-üss!

1:59:23 Interview mit Ron Gilbert
2:00:01 Worum geht es eigentlich in Rons neuem Point-and-Click-Adventure Thimbleweed Park?
2:02:15 Die Vorteile der Bedienung im klassischen SCUMM-Stil
2:06:08 Rons Artikel „Why adventure games suck
2:11:11 Als Schüler wollte Ron Filmmacher werden – und dann landete er (»reine Glückssache«) als Programmierer bei Lucasfilm Games und Maniac Mansion kam ins Rollen
2:16:59 Die besondere deutsche Adventure-Fanbasis
2:19:07 Was haben wir über Ron auf Twitter gelernt? Er äußert sich kritisch zu politischen Ereignissen in den USA
2:22:30 Wie könnte es nach Thimbleweed Park weitergehen? Ron ist erst mal urlaubsreif – und hasst alle seine Spiele kurz nach Fertigstellung

2:26:24 Abspann

Posted by Heinrich

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  1. Gab es eigentlich schon die Nummer 90 als Bonuspodcast?

  2. Bitte nicht so abfällig über M.A.X. sprechen. 😉 gibt es übrigens digital für ein paar Euros auf GOG: https://www.gog.com/game/m_a_x_m_a_x_2

    Genauso wie die beiden KKND Spiele, die vielleicht nicht die beste KI hatten, aber dafür umso mehr Spaß im Mad Max/Anarchie Setting gemacht haben: https://www.gog.com/game/krush_kill_n_destroy_xtreme

    Und ja: besser als C&C ging etwas später mit Total Annihilation. Heute viel zu unterschätzt. Vielleicht kommt ihr ja noch irgendwann darauf zu sprechen.

  3. echt genial, gefällt mir sehr gut 🙂

    danke dafür! 🙂

  4. Mal ehrlich, warum geht Ihr mit dem Preis für Euren Extra-Podcast nicht etwas runter? 2-3 Dollar & Euro im Monat und dann wuerde ich, und wahrscheinlich auch viele andere, es mir ueberlegen Euch zu unterstuetzen.

    • Ja, ich empfinde die 5-Dollar-Hürde auch als zu hoch. Ob sich eine Senkung natürlich tatsächlich rechnet, dass müssen die beiden selbst entscheiden.

      • Dito. Bin positiv überrascht vom neuen Format (auch wenn ich dem alten immer noch nachtrauere und es bevorzugen würde) und würde für etwas weniger wieder Patreon-Unterstützer werden.

  5. Euer neues Konzept gefällt mir leider nicht, musste mich durch die letzten Podcasts quälen, was die letzten Jahre undenkbar war. Werd euch aus meinem Podcatcher rausnehmen, vielleicht höre ich nochmal rein wenn ein intressanter Gast dabei ist.
    Machts gut, hattet mich die letzten Jahre gut unterhalten, vielleicht findet ihr mit der Konzeptänderung ein anderes Höhrerpublikum. Ich wünsche es euch.

  6. Muss Heinrich bezüglich der kritischen Wertung bezüglich RE7 recht geben:
    dieser Kampf in der Leichenhalle ist an Nervigkeit kaum zu überbieten, zudem ist die Steuerung per Controller sehr schwammig.

    Hab die alten Resident Evils (sprich 1-3) gerne gespielt, hier bei dem besagten Kampf weiss ich zwar eigentlich, was zu tun ist (die “Sandsäcke” als Hilfe benutzen und mit der Kettensäge “zuschlagen”), aber der Kampf ist Glückssache und nervenaufreibend (nicht im Sinne von spannend bei der fünften und sechsten Wiederholung mit dem Rumgelatsche vorher). Ich hab da ziemlich die Lust verloren und das sag ich als jemand, der gerade erst das RE1 Remake mit nahezu allen Trophäen auch im höchsten Schwierigkeitsgrad und den extravaganten Spielmodi (ich sag nur “Invisible Enemies” etc., es fehlt nur die Trophäe für den der Durchgang “nur mit dem Messer”) durchgespielt hat.

    Wenn ein Spiel wütend macht (wegen Nervsteuerung) und zu Dompteurspielchen ausartet (Wiederholung immer der gleichen Sch*, weil die Spieldesigner es nervig machen wollten), bin ich raus, hab den Leichenhallenkampf nun rund 40 min. probiert und gut ist. Dazu ist mir meine Freizeit inzw. zu kostbar und es gibt zu viele Videospiele, die mich unterhalten.

    • Wurde im Podcast auch erwähnt, ich finde vor allem die zweite Hälfte eher mäßig.

      Mit der Rumrennerei im Bergwerk und später mit der Verfolgung auf dem Schiff wurde letztlich nur die Spielzeit künstlich in die Länge gezogen.

      Dabei ist RE7 trotzdem noch ein überdurchschnittliches Spiel. Hab es ganz gerne gespielt, obwohl das Genre eigentlich nicht so mein Fall ist.

  7. Hi, muss jetzt auch mal Feedback abgeben. Die erste Folge dieses Jahr war auch die erste Folge durch die ich mich echt quälen musste und die erste Folge die ich vorzeitig abgebrochen habe. Die Themen waren stark in die Länge gezogen, das Zusammenspiel klang stark gekünstelt, immer wenn Gamers Global drin vorkam hing in meinem Kopfkino das Label Dauerwerbesendung. Dazu die Langersche krächzende Stimme (wofür er wahrscheinlich nicht viel kann). Das Heinrichs Wahl hier auf Jörg gefallen ist kann ich mir dadurch erklären dass durch die sowieso bestehende Zusammenarbeit mit GG Synergien genutzt werden und Themen recyclet werden können (Dishonered2, SDK, usw.).
    Bezüglich Jörg: ich höre mir gerne seine Kritiken an, stimme aber nicht immer mit ihnen überein. Wenn er sich aber über andere Meinungen äußert, die nicht seiner eigenen wiederspiegeln, klingt dies oft dispektierlich. Auch als der aktuelle Chefredakteur der Gamestar bei euch mal zu Gast war, klangen die Wortbeiträge von Jörg mehrmals sehr arrogant. Deswegen habe ich den Eindruck, dass Jörg austeilen, aber nicht einstecken kann. Dadurch stellt sich die Frage wie seine Gesprächspartner auf diese Eigenschaft eingehen. Konfrontation erschien mir die beste Alternative; leider ist dies dieses Jahr noch nicht geschehen.
    Die aktuelle Folge ist angenehmer zu hören, allerdings sind die Redeanteile von Stephan zu gering, bezieht euren Gast ein wenig mehr ein, er durfte gefühlt eure Fragen beantworten aber ich denke dass da mehr drin war. Es lief immer so ab dass Heinrich oder Jörg eine Einleitung zu jedem Segment machten, Heinrich den Stephan interviewt und / oder Jörg einen Monolog hält. Die Rubrik “Das neue Spiel” ist für mich eher uninteressant, da mich bisher die beiden Genres Stealth und Horror nicht sonderlich interessieren. Vielleicht würde ich das anders sehen wenn ihr eher was zu TBS oder Management gemacht hättet, aber wenn mich jedes dritte oder vierte oder fünfte Spiel das ihr bespricht interessiert ist das recht wenig. Und das beide Spiele AAA Produktionen sind, ist die generelle Berichterstattung schon sehr gross, ihr habt jetzt auch keinen Geheimtip. Dann ist die Länge des Podcasts zu lang, mir persönlich würde bei drei Personen 90 Minuten reichen.
    Ich hoffe ihr seid nicht im Streit auseinander gegangen, den Roland würd ich gerne wieder hören, ihm war sehr angenehm zuzuhören. An Mick musste ich mich erst dran gewöhnen, aber ohne ihm fehlt mir sogar was.

  8. Diese Folge hat mit bisher besser gefallen, als die erste freie nach dem Reboot. Der dritte Part ist mit Stephan Freundorfer super besetzt und lockert ungemein auf. Ich würde es sehr begrüssen, wenn immer noch ein dritter Veteran in der Runde dabei ist.

    Der erste Part war sehr unterhaltsam, war jedoch sehr verwundert das Heinrich noch nie was von Ni No Kuni gehört hat. Das aktuelle Spiel hat mir diesmal auch gut gefallen, ihr seid sehr schön auf das aktuelle Spiel und ein bisschen der Historie eingegangen. Insgesamt deckt sich das, was ihr so zu erzählen und zu bemängeln hattet, mit meinen Erfahrungen. Insofern war ich aber doch sehr überrascht, was für eine Note Heinrich Resident Evil 7 dann gegeben hat. Aber Stephan hat da ja eigentlich gleich die passenden Wort zu gefunden.

    Die beiden anderen Parts habe ich noch nicht gehört, bin mal gespannt wie die sein werden.

  9. Hallo, ihr hattet das neue Konzept in der letzten Ausgabe 2016 angekündigt und nun drei mal durchgeführt. Was mir jetzt abseits jeglicher Bewertung allerdings fehlt ist der Grund hierfür, warum musste das bisherige Konzept weichen, wie hat man sich von den Ex-Veteranen getrennt und wie wird auf die durch die Änderung entstandene Kritik reagiert? Bisher hat man nur mitbekommen dass ein harter Cut gemacht wurde, Ankündigungen dass alles besser wird als bisher verlautet wurden und nach erster Kritik Besserung gelobt wurde. Was auch völlig OK ist, mir fehlt nur irgendwie die Begründung für alles. Würde mich echt freuen wenn ihr hierzu noch was sagen/schreiben würdet. Danke.

    • Das stimmt. Warum eigentlich der “cut”? Das möchte der geneigte Hörer schon wissen. Da möchte man schon etwas eingebunden sein, denn irgendwie ist ein Podcast auch ein wenig “Mit Kumpel am Lagerfeuer und einfach quatschen…”. Da fragt man schon, wenn plötzlich Plätze leer bleiben und kein Wort darüber verloren wird warum das der Fall ist? Ihr habt Roland und Mick aber nicht “um die Ecke” gebracht und versucht das jetzt auszusitzen? Das wird nicht klappen, denn das Internet ist groß und gesprächig! 😉

      • Nach über sieben Jahren und vielen Episoden hatten die übrig gebliebenen Gründungsmitglieder (Jörg und ich) das Bedürfnis, etwas Neues auszuprobieren. Beim alten Format waren wir an gewisse Grenzen gestoßen, sowohl bei inhaltlicher Frische als auch technischer Qualität. In der großen Runde sind gewisse Dinge wie Vorbereitung auf bestimmte Themen oder Interviews nur schwer oder gar nicht realisierbar. Deshalb die Formatänderung; es gibt ja auch immer wieder Auftritte zusätzlicher Veteranen, aber halt keine Rückkehr zur alten großen Runde.

  10. Was gingen mir nicht die Ohren auf, als plötzlich und unerwartet Ni No Kuni 2 zur Sprache kam. Da hattet Ihr jemanden mit ganz aktuellen und aus erster Hand kommenden Informationen am Draht… und dann versumpfte das Thema nach kurzem Anteasern ohne jemals wieder angesprochen zu werden. Mensch, war ich enttäuscht wegen der vertanen Chance. 🙂

    • Naja, es ging dabei ja nur um das in der letzten Zeit gespielte. Und wie soll schon eine Diskussion entstehen, wenn Heini nicht mal den ersten Teil kannte.

      • Heinrich kennt Ni No Kuni nicht?
        Tja, da sollte er mal den SVP hören!

        Ni No Kuni wurde in der letzten Folge 2012 (Folge 47) von Winnie besprochen, der sich die japansche Sonderausgabe gekauft hat und fast 3 Minuten von der Ausgabe mit dem tollen Handbuch schwärmt. ( Minute 44-47. Eine ähnliche Sonderausgabe kam bei uns als Wizard’s Edition).

        Ein Jahr später, in der letzten Folge 2013 (Folge 54, Minute 9:50) erzählt HL, dass jede Minute Ni No Kuni bei ihm eintreffen sollte, dass er sich billig beim Amazon gekauft hat.

        • Verflixt, das stimmt! Ich habe die PS3-Disc immer noch irgendwo unausgepackt rumliegen (reines ‘habe ich dafür jetzt genug Zeit?’-Problem). Asche auf mein Haupt (ich kann mir japanische Namen offensichtlich nur schwer merken).

      • Stimmt schon. Allerdings wurden die Themen in der Vergangenheit ja auch immer flexibel gehandhabt. Und die Herren waren immerhin zu dritt. Es ist ja nicht verboten, dass dabei einer (und nebenbei die Hörer ;-)) etwas neues lernt. Zumal das Thema etwas abseits vom Mainstream und sehr Langer-kompatibel gewesen wäre. 🙂

  11. Von der Ausrichtung her ist das wie gesagt nicht mehr so ganz meins.

    Aber ich muss zugeben, dass das Zusammenspiel zwischen Jörg & Heinrich besser und lockerer funktioniert und in den Passagen mit Stephan Freundorfer auch deutlich abwechslungsreicher ist als noch in der ersten Reboot-Folge.

  12. yes….ihr seid die besten jungs … versüßt mir den morgen beim hausmeistern immens….tausend dank

  13. Moin zusammen,
    ich habe wirklich alle Eure Podcasts (teilweise mehrfach) gehört. Aber der Anfangs-VR-Witz mit Jörg ist wirklich der mit Abstand allerbeste, den Ihr bis jetzt gemacht habt. “Huhu, Jörg. AHHHRRRRRRR!” Ich kann mich jedesmal kaputtlachen. Ich weiß auch nicht warum… Knackig, kurz und auf den Punkt.
    Ach so, der Podcast ist auch wieder klasse.
    Viele Grüße

  14. Gute Folge. Das Format kriegt Form. Die Veteranenstärke habt ihr bei der kurzen Abhandlung, wie sich die Spielphilosophie der Reihe geändert hat, ganz gut ausgespielt.
    Der Gast für die erste Hälfte macht den Podcast erheblich abwechslungsreicher.
    Bei der Vorschau könntet ihr etwas mehr aufs Gas drücken, da liegt der Mehrwert eher in der Funktion denn der Unterhaltung.

  15. Und zum Nachlesen gibt es für Podcast-Hörer bei kultboy.com einige Tests aus PC Player 3/1997:

    • NBA Live 97 – http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=10093
    • KKND – http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=7845

    Und einige Tests aus Happy Computer 3/1987:

    • Bard’s Tale II – http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=4176
    • Portal – http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=4179
    • Academy – http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=4175
    • They stole a Million – http://www.kultboy.com/index.php?site=t&id=4182


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