Spieleveteranen
4Oct/205

#184: Eye of the Beholder

Mit schönen Grüßen von Dungeon Master entführte uns Westwood 1991 in den Untergrund von Waterdeep. Das D&D-Rollenspiel Eye of the Beholder fesselte durch Echtzeitablauf, Edelgrafik und spannende Atmosphäre. Benedikt Plass-Fleßenkämper erlebte es einst als Teenager auf dem Amiga, 29 Jahre später besucht er mit uns das liebgewonnene Dungeon erneut. Was war damals an Eye of the Beholder toll, wie wirkt es  beim Wiederanspielen, welche Versionen und Mods sind empfehlenswert? Benedikt berichtet auch über seinen Werdegang von Fun Generation bis Games Insider und berichtet vom Saisonstart als Jugendfußballtrainer. Abgerundet wird diese Episode von einer Hörerfrage, News-Meldungen und aktuellen Spiele-Impressionen.

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Spieleveteranen-Episode 40-2020 (#184)
Besetzung: Heinrich Lenhardt und Jörg Langer begrüßen Stargast Benedikt Plass-Fleßenkämper.
Aufnahmedatum: 30.09.2020
Laufzeit: 1:24:06 Stunden

0:00:14 News & Smalltalk
0:00:15 Das heutige Programm.
0:02:28 Was haben wir zuletzt gespielt? Age of Empires 3 Definitive Edition, Rogue Legacy 2 und Hades.
0:15:24 Gemischte News: Dark Forces ist nicht mehr indiziert, PC-Comeback für Metal Gear-Oldies, Abschied von Farmville.
0:22:28 Die Hörerfrage zum Tage von Timo.
0:28:20 Wir begrüßen Stargast Benedikt Plass-Fleßenkämper, der frisch vom Fußballplatz in den Podcast stürmt.

0:39:47 Das alte Spiel: Eye of the Beholder
0:40:10 Benedikt erinnert sich daran, wie ihn Eye of the Beholder auf den Amiga-Rollenspielgeschmack brachte.
0:46:10 Eye of the Beholder war kräftig bei FTLs Dungeon Master abgekupfert. Spaß hat der hübsch präsentierte Klon trotzdem gemacht.
0:54:51 Die Eye of the Beholder-Serie ist heute noch erhältlich. Wer ohne Automap verzweifelt, holt sich die Mod The All-Seeing Eye dazu. Es gibt auch eine emulierte Amiga-Version mit Kartenhilfe.
1:08:33 Das Rollenspiel wurde für einige Konsolen umgesetzt. Sogar eine Fan-Konvertierung für den Commodore 64 ist in Arbeit.
1:15:41 Historischer Pressespiegel und Spieleveteranen-Fazit.

1:23:018 Abspann

PS: Und ja, Benedikt hat sich wie versprochen noch den Beholder vorgeknöpft, hier das Beweisbild.

Posted by Heinrich

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  1. Inspieriert durch diese Episode habe ich damit begonnen, “Eye of the Beholder” auf Twitch zu streamen: https://www.twitch.tv/videos/766255248 bzw.

  2. EOB hat in meinen Augen gegenüber Dungeon Master beim Leveldesign klar die Nase vorn. Die Levels in EOB wirken realistischer,. So als könnten sie tatsächlich benutzt werden, was für mich immer die Immersion erhöhte. Dungeon Master packt Teleporter- und Falltürrätsel in einem Ausmaß in seine Dungeons, dass es eine dort arbeitende Wachmannschaft in den Wahnsinn oder das vorzeitge Ableben treiben müsste.

    Auch das Magiesystem ist für mich deutlich eingängiger. Ich muss nicht erst noch irgendwelche Symbolkombinationen herausfinden. Bei einem Feuerball ist mir sofort klar, was er bewirkt. EOB war damals auch mein Einstieg in die Welt von AD&D und hat in mir eine Begeisterung für das System geweckt, die bis heute anhält.

    Leider hatte Westwood aus seinen Erfahrungen im Leveldesign von EOB und EOB2 nicht die richtigen Lehren gezogen und fiel bei Lands of Lore in die alte Dungeon Master-Schule zurück. Ab den Urbish Mines ist das Leveldesign in LOL doch ein einziger, großer Schmerz im Gesäß. Moderne Dungeon Crawler ala Legends of Grimrock schlagen auch eher den Dungeon Master-Weg ein.

    So bleiben mir nur EOB und EOB2, die ich über die Jahre immer wieder mal spiele. Über EOB3 decken wir leber den Mantel des Vergessens (obwohl niemand, der die unter Verstopfung leidenen Minotauren einmal gehört hat, sie jemals wieder vergessen kann). Spiele der EOB-Reihe spielt man übrigens am besten mit dem NUM-Pad. Funktioniert wie WASD heute.

    • Das kann ich so bestätigen. Wobei mich Lands Lore anfangs schon sehr geflasht hat. Die coole Story und das zumindest anfangs tolle pacing. Aber im späteren Spielverlauf war es öde und hat mich nicht bis zum Ende bei der Stange gehalten.

      Eye of the Beholder war auch meine Einstiegsdroge und hat mich quasi mit Toril der Welt von Tiefwasser bekannt gemacht. Mein Kumpel nannte das Spiel früher lustigerweise immer „Eierbehälter“. 😉

  3. Zur Entwicklung der C64 version von Eye of the Beholder habe ich einen Blick hinter die Kulissen gehabt, und kann meine Begeisterung kaum zügeln. Ganz generell, gibt es für den C64 in der letzten Zeit Spiele und Ankündigungen auf neue Spiele und Amiga Ports, welche man niemals für möglich gehalten hätte! Another World hat sich da gerade eingereiht.


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